Aktuelle Pressemitteilungen Foto: A. Zelck / DRKS
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Veranstaltungen des DRK Hohenlohe

Landrat Neth besucht Kleiderladen in Öhringen 

Landrat und DRK-Kreisverbands-Präsident Dr. Matthias Neth machte sich Ende Juli ein Bild von der hervorragenden Arbeit des haupt- und ehrenamtlichen Teams im DRK-Kleiderladen in Öhringen. In den Kleiderläden in Öhringen und Künzelsau werden im Monat rund 840 Kunden mit Secondhand-Mode versorgt. Das 34-köpfige Team arbeitet seit Jahren sehr engagiert zusammen. Im Angebot sind neben Damen-, Herren- und Kindermode auch Textil-Haushaltswaren wie Tischdecken, Bettwäsche und Bade- und Handtücher. Wer das Besondere sucht, findet im DRK-Kleiderladen nicht nur günstige, handverlesene Schnäppchen besonderer Marken sondern auch extravagante Einzelteile, schöne Taschen und besondere Kopfbedeckungen wie Hüte, Käppchen für Kinder und gut erhaltene Schuhe.

DRK-Präsident Dr. Neth zeigte sich beeindruckt von der Sorgfalt und Liebe zum Detail, mit der der Kleiderladen von den Mitarbeiterinnen geführt wird. Ansprechend präsentiert, sortiert und sauber nach Farben und Größen geordnet, kann sich der Kunde schnell eine Übersicht über das reichhaltige Angebot verschaffen. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen sind sehr engagiert – sie bringen sich von wöchentlich einmal sechs Stunden bis zu dreimal wöchentlich sechs Stunden in den Kleiderladen ein. Manche Mitarbeiterinnen kommen so im Monat auf rund 72 ehrenamtliche Stunden, dies mit viel Herzblut. Die Arbeit ist nicht immer einfach: Die angelieferten getragenen Kleidungsstücke werden von Ihnen handverlesen, geprüft, etikettiert, sortiert und im Kleiderladen präsentiert. Das jahreszeitliche und saisonale Angebot wird regelmäßig aktualisiert und ständig werden neue Teile einsortiert. Den Kunden begegnen die Mitarbeiterinnen mit viel Aufmerksamkeit und beraten gerne.

Einkaufen kann jeder, bedürftige Menschen bekommen einen Rabatt von 50%. Die Kunden des DRK Kleiderladens wissen das Angebot zu schätzen und kaufen regelmäßig ein. Die Zahlen sprechen für sich: 2018 wurden 36.300 Kleidungsstücke in den DRK Kleiderläden in Künzelsau und Öhringen ausgegeben und. 10.125 Kunden haben in 2018 die Kleiderläden in Öhringen und Künzelsau besucht. Im Hohenlohekreis befinden sich 22 Kleidercontainer des DRK verteilt auf den Recyclinghöfen und 44 zusätzliche sind aufgestellt in den Gemeinden Bretzfeld, Forchtenberg, Künzelsau, Pfedelbach und Öhringen. Der Kleiderladen in der Komburgstraße 8 in Künzelsau wurde im August 2008 und in Öhringen im Mai 2013 eröffnet. Nach dem Um- und Ausbau der Rettungswache Öhringen ist dieser in ansprechenden und hellen Räumen im Kellergeschoß untergebracht. Zuvor gab es Kleiderkammern in der herkömmlichen und einfachen Art in der Rettungswache Öhringen und im DRK-Zentrum in Gaisbach. Derzeit arbeiten 28 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in den Kleiderläden in Künzelsau und Öhringen sowie je drei auf geringfügiger Basis angestellte Mitarbeiterinnen.

 

Das Angebot lebt von regelmäßigen Kleiderspenden! Interessierte SpenderInnen können gerne aussortierte, gewaschene, gut erhaltene Kleidung zu den Öffnungszeiten abgeben.

 

DRK-Kleiderladen
Sudetenstraße 5
74613 Öhringen

Öffnungszeiten:

Montag
09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag
09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag
09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

DRK-Kleiderladen
Komburgstraße 8
74653 Künzelsau

Öffnungszeiten:

Dienstag
09:00 - 12:00Uhr und 15:00- 18:00Uhr
Mittwoch
09:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag
09:00-12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr
Freitag
09:00 - 12:00 Uhr

 

 

„Stayin‘ Alive“ – Reanimationstag der Realschule Öhringen für die Neuntklässler am 25. Juli 2019

Ein Vormittag über Stabile Seitenlage, Reanimation, Herzdruckmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung un Umgang mit dem Defibrillator

In der Realschule Öhringen ist vor den Sommerferien ein Tag traditionell für den Reanimationstag der Neuntklässler reserviert. An einem Vormittag erfahren die Jugendlichen Wichtiges zum Thema Herzdruckmassage, Mund-zu-Mund Beatmung und dem Umgang mit dem Defibrillator.

Den Anfang am diesjährigen Reanimationstag machte Dr. Stefan Baier, Internist und Kardiologe aus Öhringen, der aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz berichten konnte. Eine Reanimation durchführen zu müssen, das kann jederzeit jeden betreffen wenn ein entsprechender Notfall vorliegt. Daher ist es sehr wichtig zu wissen was getan werden muss.

Anschließend ging es in Kleingruppen weiter zur praktischen Übung. Die stabile Seitenlage, eine der wichtigsten Grundübungen der Ersten Hilfe, konnte jeder Einzelne ausprobieren oder auffrischen. Unterstützt wurden die Schüler und Lehrer von Hildegard Böhm, zuständig beim DRK Hohenlohe für Ausbildung und allgemeine Rotkreuz Dienste. Sie hatte den Tag vorab geplant und organisiert, war für die Material-Organisation zuständig, unterstützte hier und da und gab Tipps. Vorzubereiten gab es mehr als genug: Unter anderem hielt das DRK acht so genannte Reanimations-Phantome vor, Übungsmatten, Kopfschnittmodelle und Rettungsdecken. Außerdem gab es für jeden der rund 80 teilnehmenden Schüler ein Hygiene-System zum Üben der Beatmung. Sämtliche Materialien hatte das DRK Hohenlohe eigens für den Reanimationstag aus Gaisbach nach Öhringen gebracht.

Ehrenamtliche Mitarbeiter der DRK Ortsvereine Öhringen und Krautheim zeigten den Schülern der 9. Klasse was im Notfall zu tun ist, gaben hilfreiche Tipps und Fachwissen weiter. Dirk Reichelt, Anna Baier, Marie Wierhake, Katja Blume und Patrick Seitz, allesamt Mitglieder des DRK Ortsvereins Öhringen, und Beatrix Bopp vom DRK Ortsverein Krautheim wurden dabei unterstützt durch die hauptamtliche DRK-Mitarbeiterin Elke Albrecht. Hauptverantwortlich seitens der Schule waren die Lehrer Thomas Wolpert und Elke Danner, die zusammen mit den Mitgliedern der AG Schulsanitätsdienst für eine gelungene und sehr sinnvolle Veranstaltung an der Schule sorgten!

Zum Abschluss waren viele Schüler der Meinung, dass sie dank den praktischen Übungen und Maßnahmen viel Wissen für den Notfall vermittelt bekommen hatten. Beim gegenseitigen Üben der stabilen Seitenlage wurden die Neuntklässler von den zum Teil jüngeren Schulsanitätsdienst-Schülern angeleitet und wo nötig korrigiert. Interessant fanden die Schüler auch den Umgang mit dem externen automatischen Defibrillator.

Hintergrund des Reanimationstages war, dass vor einer Schule in Pfedelbach vor einigen Jahren ein Mann reanimationspflichtig zusammenbrach. Schüler befanden sich auf einem angrenzenden eingezäunten Sportgelände und hatten sofort um Hilfe gerufen, konnten jedoch nicht helfen. Dr. Stefan Baier, Notarzt des DRK Hohenlohe, war der Erste vor Ort und reanimierte die Person, leider erfolglos, da die Reanimation zu spät begonnen wurde. Er rief daraufhin 2014 eine Reanimation-Schulung ins Leben an der Öhringer Realschule, nach einem Beispiel an einer Ulmer Schule. Die Realschule Öhringen war die zweite Schule in Baden Württemberg, die diesen Rea-Tag mit in ihr Jahresprogramm mit aufgenommen hat. Seither wird dies im Jahresplan fix festgehalten. Mittlerweile findet dieser zum 6. Mal in Folge statt und stellt sicher, dass die Schüler der 9. Klasse im Notfall helfen können.

2015 startete die Initiative „LÖWEN RETTEN LEBEN“ in Baden-Württemberg, ein integriertes und strukturiertes Schulprogramm zur Wiederbelebung. Die Lehrmodule sind ausgestattet mit abgestimmten Lehrmitteln wie Videoinstruktionen, Lehrertrainings und Übungsmodellen, um speziell die Handlungshemmung bei Herzstillstand und Notfall by "learning by doing" aufzubrechen. In den Fortbildungen werden Kenntnisse der vereinfachten Laienreanimation praktisch geübt und es werden Hinweise gegeben wie das Thema in den Unterricht weiterführender Schulen eingebaut werden kann. Die Realschule Öhringen hält zusätzlich an ihrem Reanimationstag der Neuntklässler fest.

Text: D. Wild/M. Herrmann

Danke für hervorragende Arbeit und unermüdlichen Einsatz


Geschäftsführung/Betriebsrat/Kreisbereitschaftsleitung laden ein zum Mitarbeiter- und Helferfest am 14. Juni 2019 ab 16:00 Uhr!  

 

Was letztes Jahr schön war, wird dieses Jahr wieder schön: Der DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. sagt auch in diesem Juni wieder mit einem Sommerfest „Danke“ und lädt alle Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätigen im Kreisverband mit all seinen Ortsvereinen in den Hof der Kreisgeschäftsstelle in Gaisbach ein zu einem Fest mit kleinem Rahmenprogramm, Musik, Getränken und Leckerem vom Grill. Bei dieser Gelegenheit werden auch langjährig Beschäftigte geehrt.  

Bitte beachten: Die Feier ist rein intern und als Dank für die gute Arbeit unserer Mitarbeiter und den unermüdlichen Einsatz unserer ehrenamtlich Tätigen gedacht.

 

Fotohinweis: DRK Hohenlohe /M. H.

Vortrag des DRK Hohenlohe am 6. Mai 2019 - 
Damit die Liebe bleibt

 

Wenn Eltern älter werden, entsteht in vielen Familien die Frage, wie die Unterstützung und Pflege für alle Seiten befriedigend gestaltet werden kann. Ungelöste Konflikte aus früheren Lebensphasen, Spannungen unter den Geschwistern, dementielle Beeinträchtigungen behindern häufig den Wunsch nach einem entspannten Zusammenleben und führen zu Überforderung, Schuldgefühlen und nicht selten Gewalt.

Die Fortbildung für Pflegende Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sollte hilfreiche Impulse dazu anbieten, Pflegesituationen so zu gestalten, dass die Liebe zwischen den Generationen bleiben kann! Gleichzeitig wurde auch die Frage gestellt, wie wir für unser eigenes Älterwerden vorgesorgen können. Was sollten Menschen spätestens bis zum 70. Geburtstag eingespurt haben, um nach einem hoffentlich langen „guten Alter“ innerlich und äußerlich auf die Jahre vorbereitet zu sein, in denen physische und psychische Verletzlichkeiten wahrscheinlicher werden.

 

Referentin: Ulla Reyle, Gerontologin, Supervisorin (WIT Uni Tübingen), Geistliche Begleiterin

www.ulla-reyle.de

Vorsicht, Abzocke!

Inforeihe des DRK Kreisverbandes Hohenlohe e.V. zum Thema Telefonabzocke (Enkeltrick etc.). in Kooperation mit der Polizei Hohenlohe

Der Enkeltrick ist bereits bekannt aus den Medien – Handwerker, Enkel oder Polizisten geben sich am Telefon als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten. Die Täter schaffen es, ältere Menschen zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu geben. Die Betrüger geben sich zum Teil auch als Polizisten aus, als Enkel oder locken Sie mit Gewinnversprechen.
In Zusammenarbeit mit der Polizei bot der DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. eine Reihe von Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2019 im Hohenlohekreis an, in der insbesondere Seniorinnen und Senioren, sowie Mitarbeiter von Banken, Pflegediensten, Arztpraxen, Ladengeschäften angesprochen werden sollen. Dieser Personenkreis soll zum Thema Telefonbetrug sensibilisiert werden. Es werden hilfreiche Tipps für das richtige Verhalten in solchen Situationen vermittelt.

Ein Anruf des Enkels in Not: "Oma, ich brauch' Geld" - diese fiese und häufig angewandte Masche eines Anrufs eines vermeintlichen Enkels durch Enkelbetrüger greifen nicht mehr bei älteren Menschen nach dem Besucht der Infoveranstaltung der Kriminalprävention im Hohenlohekreis in Kooperation mit dem DRK Kreisverband Hohenlohe. Die Polizei und das DRK informierten in Hohenlohe über Telefonbetrug, Enkeltrick und andere Gaunereien. Die Besucher wurden umfangreich informiert und sensibilisiert. Telefonbetrug und Enkeltrick ist ein ernstes Thema, das in den vergangenen Jahren an Brisanz gewonnen hat. Rund 400.000 Euro konnten in 20 Fällen Betrüger erbeuten, 900 Fälle gab es allein im Bereich Enkeltrick und falsche Polizisten. 2017/2018 verzeichnete die Polizei einen massiven Anstieg der Kriminalität in diesem Bereich. 

Einen humorig-informativen Nachmittag zu diesem ernsten Thema gab es deshalb Ende April in der Rettungswache des DRK in Öhringen in der Sudetenstraße für Senioren und alle an Betrugsprävention interessierten Personen. In Kooperation mit der Polizei wurden hilfreiche Infos über Betrug, Telefonbetrug und den durch die Medien bekannten Enkeltrick sowie hilfreiche Tipps und Ratschläge vermitteltz. "Betrug und Abzocke treibt die Republik um", warnte Jörg Hachenburg von der Polizeiprävention-Außenstelle in Künzelsau, der auch Geschäftsführer des Vereins "Sicher im Hohenlohekreis", einem Verein zur Kriminalprävention und Verkehrsprävention ist. Die 42 Zuhörer im Saal lauschten gespannt. "Der falsche Polizist ruft gerne abends an", erzählte Jörg Hachenburg. Grundsätzlich, so Hachenberg, sollte man immer vorsichtig sein, überall. Handtasche geschlossen nah bei sich halten, in verdächtigen Situationen nicht zu vertrauensselig agieren und sofort die Polizei informieren. Der Kriminalbeamte informierte bis ins Detail über die Arbeitsweise der Betrüger. Sensibilisierung ist die beste Vorsorge, so Hachenberg. Denn auch hier gilt, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Dies gilt in allen Situationen, auch im Internet. Die praktischen Tipps zum Umgang mit Haustürgeschäften, Nachbarschaft, Paketannahme, Telefon und die Informationen zur Arbeitsweise von Betrügern wurden auf unterhaltsame, humorige Art kurzweilig verpackt. Dem Kriminalbeamten Hachenberg merkt man persönlich die Leidenschaft an, er möchte Schaden abwenden und gerade ältere Menschen vor Betrug schützen. 

Die Veranstaltungen fanden am 8. April im Betreuten Wohnen „LindenPalais“, Bachwiesenstraße 1, Niedernhall statt, am Dienstag 16. April in der DRK-Rettungswache Öhringen, Sudetenstraße 5 und am 03. Juni 2019 im DRK-Zentrum Gaisbach, Dieselstraße 10 statt. 

 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei:

Ulrich Hald

Leiter Soziale Dienste

Tel: 07940/9225-17

ulrich.hald@drk-hohenlohe.de

Die DRK-Senioren-Betreuungsgruppe in Öhringen

Valentinsquiz, Klavier und das Gedicht einer 98-Jährigen

Die DRK-Senioren-Betreuungsgruppe in Öhringen bietet älteren Menschen und an Demenz erkrankten Menschen Gemeinschaft und Unterhaltung.

Unten auf dem Parkplatz biegt das Rotkreuzfahrzeug auf den Parkplatz ein, die Senioren im Fahrzeug blicken freudig gespannt. Pünktlich um 13.45 Uhr startet in Öhringen die DRK-Betreuungsgruppe. Wer rüstig ist und gut zu Fuß, geht selbst an den Platz am Tisch im lichtdurchfluteten Gruppenraum mit Klavier. Andere werden liebevoll von ehrenamtlichen Helferinnen an den Platz gebracht oder vom Rollstuhl auf einen Stuhl umgesetzt. 10 rüstige TeilnehmerInnen kommen jeden Dienstagnachmittag in das DRK-Gebäude in die Sudetenstraße.

Dort haben die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bereits für alles gesorgt: Kaffee und Tee dampft in Thermoskannen, Bienenstich, Fruchtschnitten und Nußzopf stehen bereit. Zunächst gibt es einen Vers zur Begrüßung, dann wird gesungen mit Klavierbegleitung von Herrn Hillenmaier, selbst Teilnehmer. Er improvisiert ganz locker frei jedes Lied. Hat er alles im Kopf. Uschi Oetzel, Leiterin der Betreuungsgruppe in Öhringen, hat hingehen alles genau geplant, auch die Lieder.

Es ist Valentinswoche, später werden Karton-Blumen gebastelt. Aber vorher gibt es ein Liebespaar-Quiz zum Thema Valentin, Sprüche und kleine Anekdoten dazu. Eifrig beteiligen sich alle. „Das macht den Leuten Freude und hält geistig fit“, weiß Uschi Oetzel. Die gelernte Krankenschwester hat ihren Nachmittag bestens ausbaldowert. Nach dem Quiz folgt das Kaffeetrinken zu launigen alten Schlagern und im Anschluss wird gebastelt, danach Ausklang beim Singen. Die Hits aus den 50ern und 60ern kommen gut an bei den älteren Herrschaften.

„Das ist wie eine kleine Familie, man wächst zusammen, die Leute mögen die jahreszeitlichen Themen und Basteleien sehr“, erzählt Uschi Oetzel. Durch ihre Ausbildung kann sie im Notfall medizinisch versorgen, vorgekommen ist das zum Glück noch nicht.

Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen bringen viel ein, ein Mitarbeiter sorgt als Geschichtslehrer für Faktenwissen beim Quiz. Für das Highlight des Tages sorgt aber Maria Götte – die 98-Jährige rüstige Dame aus Öhringen kommt seit vielen Jahren in die Gruppe. Anlässlich ihres 98. Geburtstages sagt sie auswendig ein langes Gedicht auf. Danach erzählt sie von den alten Zeiten.

Hier wird gerne zusammen gearbeitet: Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der DRK Betreuungsgruppe und ihre Zugehörigkeit

Heide Ziegler 5 Jahre
Sigrid Paulson starke 3 Jahre
Brigitte Specht seit Anfang dabei
Uschi Oetzel Leitung

Fotos: DRK Hohenlohe/M. Herrmann

 
Immer in netter Gesellschaft reisen und gut betreut - DRK Reisen!

 

Informationsveranstaltung über die DRK-Reisen 2019 und alle Reiseziele am 21. Januar 2019 im DRK-Zentrum in Gaisbach. 

Die vom DRK angebotenen Reisen, Kuren und Erholungsurlaube sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger abgestimmt.
Geselligkeit und harmonisches Miteinander stehen im Vordergrund. Fachlich qualifizierte und ehrenamtlich tätige Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter begleiten die Reisen und sorgen für das Wohlergehen der Reisenden.

Das Arrangement von Flug, Hotel und Ausflügen, die Unterhaltung organisieren wir für Sie, so kann Ihr Urlaub schon von der ersten Minute an beginnen.

Wir sorgen von Anfang bis zum Ende der Reise für qualifizierte Betreuung. Für Ihr Gepäck haben wir zusätzliche Helferinnen und Helfer. Ebenfalls im Angebot sind individuelle Hilfen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen (nach Absprache) oder Gepäckservice.

Ferner kümmern wir uns selbstverständlich auch um eine möglichst günstige Buchung der Reise und Anreise, Gepäckservice, Reise-Versicherungen, abwechslungsreiche Küche sowie um Bewegungs- und Unterhaltungsprogramme.

Eine besondere Sorgfalt wenden wir für die Auswahl der Urlaubsgebiete auf, bei denen wir auf landschaftliche Schönheit, intakte Natur und interessante Sehenswürdigkeiten achten. Das gilt auch für Ihre Unterbringung, die in der Regel behindertengerecht ist.

Weitere Angebote:

  • Voll- oder Halbpension
  • Angebot an Einzel- oder Doppelzimmern 
  • Inlandsreisen können unter bestimmten Bedingungen bezuschusst werden
  • Wo erhalte ich Informationen über Reiseziele und Kosten?

Ulrich Hald, Leiter Soziale Dienste
Telefon 0 79 40 - 922 517
Email ulrich.hald@drk-hohenlohe.de

Foto:

DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. -
Besucher der Informationsveranstaltung 2018

DRK - Copyright:
Andre Zelck / DRK-Service GmbH

 

 

 

Sicherheit macht Schule

 

DRK und BARMER fördern den Schulsanitätsdienst der PESTALOZZI-SCHULE

Pfedelbach, 14. Dezember 2018. Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als eine Million Schulunfälle. Aus diesem Grund haben die Pestalozzi-Schule in Pfedelbach, der DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. und die BARMER Schwäbisch Hall einen Schulsanitätsdienst aufgebaut.

 

Der Schulsanitätsdienst erhöht nicht nur die Sicherheit an der Schule, er fördert auch die Sozialkompetenz der Schüler. Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Insgesamt sind an der Pestalozzi-Schule 106 Jungen und Mädchen zu Schulsanitätern ausgebildet worden. Das nötige Know-how für ihre verantwortungsvolle Arbeit wird ihnen von erfahrenen und vom DRK ausgebildeten Lehrkräften vermittelt.

Die BARMER finanziert die Schulsanitätsrucksäcke, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von den Handschuhen über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Gemeinsam übergaben Andreas Morlock, Regionalgeschäftsführer der BARMER und Katja Heß vom DRK-Kreisverband den Erste-Hilfe-Rucksack an den Schulsanitätsdienst der Pestalozzi-Schule.

Bei einem Schulunfall muss schnell gehandelt werden, „doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erster Hilfe halten viele davon ab“, weiß Andreas Morlock. „Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt, sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei.“ Heß betont, dass jeder eingeladen ist, sich zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen: „Bei uns sind alle, nicht nur die Klassenbesten willkommen“, erklärte die Ausbilderin. Wie zeitgemäß das Einrichten eines Schulsanitätsdienstes ist, zeigt ein Blick auf den neuen Bildungsplan, zu dessen sechs Leitperspektiven auch die Perspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ gehört.“

Start in den Advent beim DRK Kreisverband Hohenlohe - Adventsbasar in der Tagespflege voller Erfolg

Am 29. November bot das Team der Tagespflege des DRK Kreisverbandes Hohenlohe mit einem Adventsbasar allen Gästen der Tagespflege und deren Angehörigen die Möglichkeit, sich auf den Advent einzustimmen.

Der Besucherandrang war groß, auch die externe Demenzgruppe aus Schöntal war eingeladen. Über 100 Besucher bewunderten die in der Tagespflege und den Betreuungsgruppen hergestellten weihnachtlichen Basteleien, Kränze, Geschenke, Mitbringsel. Eilig mussten noch Stühle und weitere Tische bereitgestellt werden, obwohl man bereits eng zusammengerückt war.

„Mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet“, freute sich Christa Kokoska, Leiterin der Tagesbetreuung. Zehn Wochen nach der im September eröffneten Vernissage und Kunstausstellung der Tagespflege hatten Mitarbeiter und Gäste wieder kreativ gezaubert. Zahlreiche liebevoll hergestellte Ausstellungsobjekte waren zu sehen.

Geschäftsführer Bernd Thierer und Tagespflege-Leiterin Christa Kokoska sprachen allen Mitarbeitern und vor allem auch den Gästen ihren Dank für ihre engagierte Mitarbeit bei der Vorbereitung des Adventsbasars und der Herstellung der schönen Adventsüberraschungen aus.

Beim anschließenden Adventssingen bei Teepunsch, Kaffee, Stollen und in der Tagespflege gebackenen Weihnachtsbrötchen waren viele fröhliche Gesichter zu sehen. Gemeinsam wurden alte und neue Weihnachtslieder gesungen, Professor Pfeiffer sorgte für Klavierbegleitung.

Fotohinweis: DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. M. Herrmann

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