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Respekt-Coaches in Öhringen

Pamela Geißler

Ansprechpartnerin

Pamela Geißler 

Jugendsozialarbeit

Telefon 07941 98 667 99 

Respekt-Coaches(at)drk-hohenlohe.de

Sudetenstraße 5
74613 Öhringen

Respekt Coaches in Öhringen

Unterschiedliche Meinungen akzeptieren, Position beziehen, argumentieren – das Präventionsprogramm „Respekt Coaches / Anti-Mobbing-Profis“ unterstützt Schulen dabei, Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Gleichzeitig sollen Angst, Gewalt und Hass minimiert werden.
 

Bundesweit ist das Programm an 168 Standorten aktiv, darunter 18-mal in Baden-Württemberg.

 

In dem Programm Respekt Coaches werden neue Ansätze erprobt und Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt, um die Präventionsarbeit weiterzuentwickeln.

Dabei spielt nicht nur die Prävention vor religiös motiviertem Extremismus eine Rolle, sondern auch die Stärkung der Schüler/innen in ihrem Bewusstsein als mündige, demokratisch gebildete und tolerante Bürger/innen.

Gefördert wird das Programm aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

Schulen als Orte politischer Bildung

Gemeinsam mit den Schulen erarbeitet der Jugendmigrationsdienst primär-präventive Angebote. Mittels Exkursionen, interaktiven Spielen und Projekttagen werden den Schülern und Schülerinnen demokratische Werte vermittelt und ein faires Verhalten in Konfliktsituationen gelehrt. Zudem zielen die Angebote auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien.

 

Kooperationen

Um diese Ziele umzusetzen, bedarf es einer lokalen Präventionsstrategie, welche nur in Zusammenarbeit möglich ist. Deshalb kooperieren der Jugendmigrationsdienst und die Schulen mit Trägern der politischen Jugendbildung sowie Trägern der Radikalisierungsprävention. Dies können beispielsweise die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und das Demokratiezentrum Baden-Württemberg sein.

 

Ziele der Arbeit von Respekt Coaches

  • Schüler/innen in Gruppenangeboten gegen religiös begründeten Extremismus stark machen
  • Etablierung einer engen Vernetzung des Jugendmigrationsdienstes und der Schulen mit Trägern der politischen Bildung und Trägern der Radikalisierungsprävention
  • Austausch von guter Praxis und Wissenstransfer im Bereich Prävention

 

Inhalte der Gruppenangebote:

  • Demokratieförderung
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit der Schüler/innen
  • Vermittlung interkultureller und interreligiöse Kompetenz
  • Stärkung der Medienkompetenz

 

Jugendmigrationsdienst

Ergänzend dazu bietet der Jugendmigrationsdienst sozialpädagogische Beratung und Begleitung für Schüler/innen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule in den Beruf haben. Durch diese individuelle Beratung soll verhindert werden, dass fehlende Lebensperspektiven zu einem Radikalisierungsfaktor werden können. Der JMD steht den Schüler/innen entweder direkt in den Schulen oder in der Sudetenstraße 5, Öhringen zur Verfügung.

 

 

Gefördert aus Mittel des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)