Aktuelle Pressemitteilungen Foto: A. Zelck / DRKS
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Veranstaltungen des DRK Hohenlohe

Schritte links, 4 Schritte rechts, das tut gut!

DRK Gymnastikgruppen in Bretzfeld und Schwabbach feiern Advent

Beschwingt gemeinsam durch die Jahre gehen – die DRK Gymnastikgruppen rund um Bitzfeld feiern gemeinsam Advent seit über 20 Jahren, dank Rita Schneider, Leiterin der DRK Gymnastik. Sie organisiert alljährlich einen fröhlichen Start in die Adventszeit und lädt in das Gasthaus Rose in Bitzfeld ein.

Gekommen waren dieses Jahr 80 Teilnehmer der Bretzfelder und Schwabbacher DRK-Gymnastikgruppen, mit einem bunten Rahmenprogramm mit Singen, Flötenmusik, lustigen Weihnachtsgeschichten und fröhlichen Späßen ließ man es sich gut gehen.

Mit ungefähr 45 Jahren hat Rita Schneider begonnen, die Gymnastikgruppen zu leiten und tut dies seit 26 Jahren. „Der älteste Teilnehmer ist 84 Jahre alt“, erzählt Rita Schneider. Sie kennt alle 79 Teilnehmer in den 4 Gruppen „Ich sehe es jedem an, wenn es Ihnen nicht gut geht!" Manche sind von Anfang dabei, 6 Personen kommen seit 1993. Manche sind neu dabei. Eine neue Teilnehmerin erzählt, „ich habe gemerkt, mir tut das gut – meine Koordination ist besser. 4 Schritte links, 4 Schritte rechts, das tut dem Körper und Hirn gut“, lacht sie.

Der Advents-Ausklang ist eine alte Tradition, aber auch der jährliche Ausflug, der von der Gemeinde Bretzfeld gesponsert wird. Rita Schneider hält engen Kontakt mit Bürgermeister Martin Piott. Die Gemeinde spendiert das Vesper für den jährlichen Ausflug im Sommer. Für ihr tatkräftiges Engagement wurde Rita Schneider auch bei der Kreisversammlung durch das DRK Hohenlohe mit der silbernern Henry-Dunant-Medaille ausgezeichnet. 79 Teilnehmer, 26 Jahre trainiert, 20 Jahren feiert man Advent. Die älteste anwesende Teilnehmerin ist 94 Jahre alt. Zahlen, die für gelebte Gemeinschaft sprechen.

Rita Schneider hofft auf weitere neue Teilnehmer, die in froher Gemeinschaft durch die nächsten Jahre gehen. Möchten Sie teilnehmen? Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie bei

Elke Schmeißer, Soziale Dienste
Tel: 07940/9225-46

elke.schmeisser(at)drk-hohenlohe.de

Foto: DRK Hohenlohe/Herrmann

 

20-jähriges Jubiläum der DRK-Gymnastikgruppen Weldingsfelden und Dörzbach

 

Unser DRK-Bewegungsprogramm ist ein wesentlicher Beitrag der Gesundheitsförderung. Als Wohlfahrtsverband haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ältere Menschen - den eigenen Kräften entsprechend - gezielt in Bewegung zu bringen, und zwar nicht alleine, sondern in Gruppen von Gleichgesinnten.

Unsere qualifiziert ausgebildeten Übungsleiter/innen beherrschen gleichermaßen die fachliche wie auch die soziale Seite ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Sie führen Menschen zusammen und sind Ansprechpartner/in bei Problemen, die beim Älterwerden auftreten. Der/Die Übungsleiter/in wird von uns über das breite Sozialangebot der Kreisverbandes unterrichtet, damit er/sie Ihren Gruppenmitgliedern jederzeit weiterhelfen bzw. sie an die richtige Stelle verweisen kann.
Dieses Jahr konnten 2 DRK-Gymnastikgruppen ihr 20-jähriges Bestehen feiern:

20 Jahre DRK-Gymnastik in Dörzbach
Am 20.01.1999 trafen sich in Dörzbach 2 Gruppen zur wöchentlichen DRK-Gymnastikstunde mit ihrer Übungsleiterin Frau Erna Scheu. Gruppe 1 startete mit 23 und Gruppe 2 mit 21 Personen

Am Dienstag 22.01.2019 feierten beide Gymnastikgruppen mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Linde in Weldingsfelden ihr 20-jähriges Jubiläum.
Bei einer Mitmachübung konnte sich auch der Dörzbacher Bürgermeister Herr Andy Kümmerle einen Eindruck von den Übungen verschaffen. Anschließend gab es noch eine Bildervorführung mit Ereignissen der letzten 20 Jahre.

Vom DRK KV Hohenlohe e.V. wurden 18 Teilnehmer/innen
„Für 20 Jahre unermüdliche Teilnahme am DRK Gesundheitsprogramm Gymnastik“ geehrt.

20 Jahre DRK-Gymnastik in Weldingsfelden
Am 26.4.99 war die Zusammenkunft und das 1. Treffen im Dorfgemeinschaftshaus Weldingsfelden. 12 interessierten Personen wurde die DRK Gymnastik vom Sozialdienstleiter Herrn Ulrich Hald und der Übungsleiterin Frau Maria Ehrler vorgestellt.

Mit einem Sommerfest feierte die DRK-Gymnastikgruppe ihr 20-jähriges Jubiläum im Gasthaus "Linde". Josef Heßlinger brachte die Seniorinnen und Senioren mit dem Akkordeon in Schwung. Eine Kindertanzgruppe in Bienenkostümen forderte zum Mittanzen im Sitzen auf. Waldemar Raisch überreichte die Urkunden im Namen des DRK-Kreisverbandes.
Acht Gründungsmitglieder sind noch aktiv dabei, darunter auch die Übungsleiterin Maria Ehrler, die mit einer Fotopräsentation die zwanzig Jahre Revue passieren ließ.

Text/Fotos: Elke Schmeißer, DRK Hohenlohe

 

„So bald es hell ist, fahren wir eigentlich immer“ - 10 Jahre Seniorenmobil Westernhausen

 

„Dank dem Seniorenmobil selbstständig bleiben im Alter“ – DRK-Ortsverein feiert Jubiläum im Dorfgemeinschaftshaus Haus am Sternbach mit gemütlichem Beisammensein und Kasperle-Theater

Senioren in Westernhausen: „Ohne das Seniorenmobil wäre unsere Mobilität und Selbstständigkeit stark eingeschränkt“

 

Seit 10 Jahren sind Senioren in Westernhausen auch im höheren Alter mobil und können beruhigt Arzttermine vereinbaren oder den Gottesdienst besuchen, dank ihrem Westernhausener Seniorenmobil. Die Idee hierzu entstand im Januar 2008. Damals begann auch die Planung für das mittlerweile 10 Jahre existierende, sehr erfolgreiche Seniorenmobil. Das vom DRK Ortsverein Westernhausen komplett in Eigenverantwortung betriebene Seniorenmobil garantiert älteren Menschen in der Gemeinde Westernhausen nicht nur Mobilität, sondern auch Teilnahme am Gemeindeleben. Ein Anruf genügt und Senioren über 60 Jahren können Mitglied beim DRK Ortsverein Westernhausen werden und so den Fahrdienst nutzen. Der Ortsverein bietet außerdem den Mitgliedern aus den Ortschaften Marlach, Sindeldorf und Winzenhofen die Möglichkeit, das Westernhäuser Seniorenmobil zu nutzen. Als DRK-Mitglied kann man also jederzeit von Montag bis Freitag sowie eingeschränkt an Wochenenden das Seniorenmobil rufen und sich im Umkreis von 25 Kilometer fahren lassen. So sind auch Fahrten nach Bad Mergentheim, Forchtenberg, ;Künzelsau, Öhringen und Krautheim möglich. Der Service des DRK-Ortsvereins Westernhausen, dem Betreiber des Seniorenmobils, ermöglicht den Senioren ihr soziales Leben zu pflegen, außerdem ist man behilflich bei der Terminabsprache mit Ärzten und anderen Institutionen.

 

Die Mitglieder des Ortsvereins Westernhausen hatten 2008 hatte in einem Zeitungsartikel über das Seniorenmobil in der evangelischen Kirchengemeinde Kupferzell gelesen. Der Ortsverein nahm Kontakt zur Kupferzeller Kirchengemeinde und den Organisatoren auf und holte sich Rat zur Umsetzung. Innerhalb weniger Monate wurde das Seniorenmobil ins Leben gerufen. Am 1. Juli 2009 wurde gestartet, bereits am 2. Juli gab es die erste Fahrt mit dem eigens angeschafften Mercedes A-Klasse Fahrzeug. Es ging nach Krautheim zum Arzt, zuvor hatte Pater Joseph das Fahrzeug gesegnet. Fahrten im Umkreis von 25 Kilometer konnten für Senioren angeboten werden. Einkaufen, Arzt, Seniorennachmittage – jede notwendige Fahrt wird angeboten. „Sobald es hell ist, fahren wir immer“, erzählt Carolin Ohrnberger lachend, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Westernhausen. Die Finanzierung gelingt auch durch Eigenleistung des Ortsvereins, dafür ist man ständig aktiv, es finden Altpapiersammlungen statt, werden Nachmittage mit Kaffee und Kuchen organisiert, außerdem sammelt der Ortsverein Spenden von Vereinen, Einzelpersonen und Unternehmen. Doch auch hinsichtlich der Organisation und dem Fahrtenmanagement ist viel Initiative und Engagement nötig, dank den beiden Ehrenamtlichen Hiltrud Retzbach und Gerlinde Betz läuft das reibungslos. Die beiden Damen sind echte Organisationstalente, behalten den Überblick, was nicht immer einfach ist. Hiltrud Retzbach behält in allen Situationen die Nerven, unterstützt die Senioren bei der Terminvereinbarung und managt die Fahrten, würdigt Carolin Ohrnberger den Einsatz. „Ohne Hiltrud Retzbach gäbe es kein Seniorenmobil und es würde auch nicht so gut laufen“. Mit Unterstützung des DRK-Kreisverbandes konnte nach fünf Jahren 2014 ein Citroen Berlingo angeschafft werden, der am 9.September 2014 das erste Mal eingesetzt wurde. Auch dieses Fahrzeug wurde offiziell mit einem Kaffee-Nachmittag eingeweiht und von Pater Joseph gesegnet. Mittlerweile ist das Seniorenmobil mehr als routiniert im Einsatz: 640 Fahrten werden im Jahr übernommen, die jährlichen Benzinkosten belaufen sich auf 1.500 Euro. Hinzu kommen weitere Koste für die Fahrer, für Versicherung, Reifen und Fahrzeuginstandhaltung hinzu. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten 950 Stunden im Jahr, aktuell sind 10 FahrerInnen im Einsatz. „Was würden wir bloß ohne unsere Fahrer machen?“, fragt Carolin Ohrnberger denn auch beim Jubiläum und sendet ein „Großes Dankeschön“ an die Besucher, Initiatoren, Ehrenamtler und den Freundeskreis des Ortsvereins in die Runde. Rund 80 Menschen sind der Einladung des Ortsvereins gefolgt und verbringen einen geselligen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und dem Vortrag sowie dem Kasperle-Theater des Ortsvereins. Auch DRK-Kreisverbands-Geschäftsführer Bernd Thierer ist vor Ort und betont, dass das Seniorenmobil ein Beispiel dafür sei, wie das DRK bedeutsame Aufgaben für einzelne Lebenssituationen übernehme und dies nur durch die gemeinsame Anstrengung von Mitarbeitern und Ehrenamtlichen leisten könne. Die Anschubfinanzierung übernahm vor zehn Jahren der DRK Ortsverein und ging 1-2 Jahre in Vorleistung und stemmt diesen gewaltigen Service kontinuierlich. Ohne Spenden sei dies aber nicht machbar. Bernd Thierer betonte, wie innovativ, kreativ und engagiert der Ortsverein Westernhausen dieses einzigartige Projekt trage, bei einer Problematik, die landauf, landab nicht gelöst ist: Nämlich Senioren im ländlichen Raum Mobilität und Teilhabe am Gemeindeleben zu ermöglichen. Die Westernhausener, so Thierer, ermöglichen dies pragmatisch und praktikabel umgesetzt. Mit großer Tatkraft würden gemeinsam Aufgaben geschultert. „Mut, Ideen, Tatkraft, Durchhaltevermögen, dafür möchte ich Ihnen danken und meine Wertschätzung zeigen.“ 

 

Möchten Sie das Seniorenmobil Westernhausen mit einer Spende unterstützen?

Sie fördern so Mobilität und Selbstständigkeit von Senioren in der Region!

Raiffeisenbank Kocher-Jagst

IBAN

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20 Jahre Jubiläum der DRK Demenz-Betreuungsgruppen des DRK-Kreisverbandes Hohenlohe

Damals Pionierarbeit – heute eine feste Institution für an Demenz erkrankten Menschen: 20 Jahre Jubiläum der DRK Demenz-Betreuungsgruppen des DRK-Kreisverbandes Hohenlohe

 

Die Feier des 20-jährigen Jubiläums der Betreuungsgruppen im September fand großen Anklang mit weit über 100 Besuchern. Das Jubiläum der Betreuungsgruppen hatte die Herzen bewegt. „Einander offen begegnen“ war das Motto der Feier und des Welt-Alzheimer-Tages. Sich offen begegnen ist auch das Motto der seit 20 Jahren existierenden Betreuungsgruppen der für an Demenz erkrankten Menschen im Hohenlohekreis. Der DRK Kreisverband Hohenlohe und speziell Ulrich Hald, Leiter der sozialen Dienste, und Waltraud Dirnberger, ehemalige Leiterin der Seniorenarbeit, hatten vor 20 Jahren in Pionierarbeit mit viel persönlicher Initiative und hoher Einsatzbereitschaft sich diesem damals nicht existenten Themenfeld gewidmet und seither für viel Entlastung der Angehörigen gesorgt. Vor 20 Jahren war Demenz und Alzheimer kein Thema - es war ein Tabu. Man sprach nicht darüber, höchstens galt jemand als „verkalkt“. Ulrich Hald und Waltraud Dirnberger initiierten und informierten, gaben dem Thema Demenz nicht nur Aufmerksamkeit sondern auch ein Forum, leisteten Aufbauarbeit, gründeten die Betreuungsgruppen, organisierten eine Tagespflege und bauten so in Hohenlohe die Demenzarbeit auf. Dies in einer Zeit, in der die Krankheit noch lange nicht erkannt war und in der man auch nicht die Verbreitung kannte. Gemeinsam wurde entschieden, dieses Angebot holen wir nach Hohenlohe, organisieren es als niederschwelliges Angebot mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Hald und Dirnberger blieben am Ball, bauten die Öffentlichkeitsarbeit aus, informierten, holten die Ärzteschaft mit ins Boot, brachten die Krankheit in das Bewusstsein der Menschen, bauten eine Schulungsreihe auf, informierten Angehörige.  Viel Arbeit war das mit unglaublichen Ergebnis: Mittlerweile gilt der DRK Kreisverband als Experte in Sachen Demenz. Auf drei Säulen aufbauend gibt es Aufklärung, Schulung und Beratung über Krankheit und Leistungen der Pflegeversicherung, Betreuungsangebote und Austausch für Angehörige sowie allgemeine Informationen. Angehörige erhalten dringend benötigte Unterstützung. Ein sichtlich bewegter Ulrich Hald wagte bei der Feier ein Eigen-Lob: „Ich bin stolz auf das was wir geleistet haben, es war eine riesige Herausforderung, wir haben Pionierarbeit geleistet. Ich bin dankbar und voll des Lobes für die Vielzahl der engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie unserer hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne Sie ist und wäre das alles nicht möglich. Ich könnte mir das DRK ohne diese Angebote nicht mehr vorstellen.“  Auch Waltraud Dirnberger zeigte sich emotional und dankte allen Ehrenamtlichen. „Das war mir eine echte Herzensangelegenheit, wir sind keine Aufbewahrungsgesellschaft hier!“ 


„Sie sind gut wie Sie sind“ – DRK-Landesverband dankt für hervorragende Arbeit im Kreisverband

 
Ein runder Abend für das DRK in Hohenlohe – die Kreisversammlung DRK in Pfedelbach 2019!
Präsident Dr. Neth im Amt bestätigt, langjährig Aktive geehrt und ein bewegender Vortrag des DRK über die humanitäre Hilfe in Syrien
 

1986 kam man das letzte Mal zu einer Kreisversammlung in Pfedelbach zusammen, 33 Jahre später lädt der DRK-Kreisverband Hohenlohe wieder ein nach Pfedelbach, dieses Mal in die Nobelgusch-Halle. Neben den zahlreich erschienenen Delegierten zur Kreisversammlung, folgten auch die Vertreter der Politik, Mitglieder des Jugendrotkreuzes und ein großer Teil der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Einladung. Zusätzlich zu vielen Aktiven aus den Ortsvereinen kamen auch das THW, die Feuerwehr und zahlreiche Ehrengäste.

DRK-Kreisverbands-Präsident und Landrat Dr. Matthias Neth würdigte alle Anwesenden und Vertreter der Blaulicht-Organisationen und das THW mit den Worten: „Ohne Sie könnte in unserer Gesellschaft nicht so viel so gut laufen, sie sind der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.“ Axel Strunk, Schatzmeister des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, bedankte sich für die hervorragende Arbeit, die dem Kreisverband trotz knapper Ressource durch eine gute Verzahnung von ehren- und hauptamtlichen Tätigen gelingt. Er erwähnte zudem die gute Eigenkapitalquote und hob die professionelle Arbeit hervor, „sie können wirtschaften, aus der Sicht des Landesverbandes handelt es sich hier um einen der führenden Kreisverbände in Baden-Württemberg. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen ohne die wir beim DRK unsere wichtige gesellschaftliche Aufgabe nicht leisten können.“ „Sie sind gut wie sie sind“, war indes auch Strunks Resümee. Präsident Dr. Neth sprach über den Wechsel in der Geschäftsführung im Juli 2017 und die Neubesetzung der Stelle des Kreisgeschäftsführers durch Bernd Thierer. Die seitdem auftretenden Herausforderungen seien durch Bernd Thierer erfolgreich bewältigt worden. Die Zäsur auf dieser Position sei nur ein besonders sichtbarer Teil des personellen Umbruchs, den der Kreisverband an anderen Stellen aktuell und in den kommenden Jahren zu meistern hat.

Dr. Neth gab der Arbeit von Bernd Thierer eine gute Note – zwar leide der Kreisverband unter dem Fachkräftemangel und dem speziell im Rettungsdienst und in der Pflege leergefegtem Arbeitsmarkt. Durch innovative Lösungen reagiert der Kreisverband aber adäquat auf die Herausforderungen. Allerortens mache die Besetzung von Stellen im Rettungsdienst, in der Notfallrettung und in der Pflege Probleme und Sorgen. Die Arbeit sei oft nur durch Überstunden zu leisten und die Mitarbeiter des Kreisverbands meistern dies mit Bravour. Um die Leistungen in Haupt- und Ehrenamt verstärkt anzuerkennen, wurde im Jahr 2018 das Mitarbeiter- und Helferfest in Gaisbach ins Leben gerufen. Das Sommerfest findet im Innenhof des Rotkreuzzentrums statt und bietet einen ungezwungenen Rahmen zum besseren Kennenlernen und eine Plattform zur Würdigung langjähriger verdienter Mitarbeiter/Helfer. Ein weiterer Meilenstein hierbei war die Renovierung der ehemaligen Hausmeisterwohnung und Umgestaltung zum Kreisbereitschaftsheim.

Weiterhin berichtete Dr. Neth über bewältige Herausforderungen: Das Rote Kreuz ist selbstverständlich gemeinnützig tätig, trotzdem können durch die Wahrnehmung bestimmter Aufgabenfelder steuerliche Pflichten begründet sein. Eine Neubewertung dieser im Detail oft schwierigen Frage führte in den letzten Jahren zu größeren wirtschaftlichen Belastungen und zur Umsetzung der empfohlenen Korrektur im Jahr 2017. Die finanziellen Auswirkungen zeigen sich deutlich in den Jahresabschlüssen 2017 und 2018. An der grundsätzlich gesicherten finanziellen Lage des Kreisverbandes hat dies aber nichts verändert.
Der Kreisverband steht strukturell gesund da, um nun weitere organisatorische und finanzielle Herausforderung wie die Sanierung der Gebäude hinsichtlich des Brandschutzes anzugehen.

Weiterhin hob Dr. Neth die gute Arbeit der kleinen aber sehr wichtigen Abteilung Rechnungswesen hervor. Die unverändert größte und die von der Bevölkerung im Landkreis am meisten wahrgenommene Abteilung ist, so Dr. Neth, die Abteilung Rettungsdienst. Hierzu gehört die ILS (Integrierte Leitstelle), die Notfallrettung und der Krankentransport. Im Organigramm gab es hier Veränderungen. Dem Rettungsdienstleiter, Jens Müller, wurde ergänzend die Funktion des stellvertretenden Kreisgeschäftsführers übertragen, zusätzlich die Position einer stellvertretenden Rettungsdienstleitung geschaffen und die genauen Aufgaben einer stellvertretenden Wachenleitung definiert. Eine klare Vertretungsregelung schafft Sicherheit für die Mitarbeiter (Dienstbetrieb 24/365) und entlastet die Führungskräfte. Die gute Struktur und hohe Qualität zeigen sich auch in der im Jahr 2019 erstmalig nach der neuen und anspruchsvollen ISO 9001:2015 erfolgten Zertifizierung des Rettungsdienstes.

Der Präsident resümierte, „mit einem kleinen Personalstamm leistet unser DRK Kreisverband hervorragende Arbeit.“ Er sprach allen Mitarbeitern und der Geschäftsleitung seinen Dank aus. Der Personalmangel werde gut gemanagt und die strukturellen Veränderungen hätten zahlreiche positive Effekte gehabt. Durch mittlerweile 12 Auszubildende im Rettungsdienst arbeitet der Kreisverband aktiv durch proaktive Ausbildung gegen den Personalmangel an.

Ein weiteres intensiv angegangenes Thema sei die Verbesserung der Hilfsfrist. Zur Verbesserung der Hilfsfrist im Landkreis Hohenlohe appellierte er an die anwesenden Landtagsabgeordneten die Besonderheiten eines kleinen Flächenlandkreises stärker in der Diskussion im Landtag zu berücksichtigen.

Ein weiteres positives Thema des Abends war die Arbeit der Abteilung soziale Dienste und deren Jubiläen, das 20-jährige Jubiläum der Demenz-Betreuungsgruppen, die Familienbildung und der Kleiderläden. Auch hier spüre man den Fachkräftemangel, mit dem hochmotivierten Einsatz unser vielen Ehrenamtlichen werde versucht, gegenzusteuern.
Patrick Braun, Kreisbereitschaftsleiter, zeigte anhand der geleisteten Arbeitsstunden der Ehrenamtlichen die große Einsatzbereitschaft von allen DRK-lern. „Beim DRK Hohenlohe wird um die Wette geholfen“. Teilnahmen an DRK Wettbewerben seien in den letzten Jahren erfolgreich gewesen, unter anderem auch die Teilnahme an Bundeswettbewerben. Oliver Gassner, Kreisjugendleiter des Kreisverbandes, hatte ebenfalls nur Gutes zu berichten. Das JRK wachse, durch den konsequenten Ausbau der Schulsanitätsdienstes würde auch der Nachwuchs für den Notfall geschult. Zudem sei der JRK sehr sparsam und bleibe bewusst unter den Haushaltsmitteln. Die Teilnahme an Wettbewerben sei 2017 und 2018 erfolgreich gewesen, beim Bundeswettbewerb in Hamburg hat man den 11. Platz errungen.

Präsident Dr. Neth nannte weitere anstehende Themen wie die Digitalisierung, den grundsätzlichen Fachkräftemangel, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder wie das Integrationsmanagement. Im Anschluss an die Neuwahl des Präsidiums folgte ein bewegender Vortrag von Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit des DRK-GS mit eindrucksvollen Bildern zur humanitären Arbeit des DRK in Syrien. Johnen betonte die Herausforderung vor der das DRK stünde – die Rotkreuzarbeit in Syrien. Der Konflikt dort sei im 9. Jahr und die Arbeit vor Ort würde größtenteils von Ehrenamtlichen geleistet, um zumindest die Grundbedürfnisse zu stillen.

Den Abschluss des Abends bildeten die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern für 25 Jahre, 50 Jahre, 60 Jahre bis hin zu der stattlichen Anzahl von 70 Jahren Mitgliedschaft. Zum Ende der Kreisversammlung erfolgte die Verleihung der Henry-Dunant-Medaille in Silber und Gold für herausragenden Einsatz und Leistungen im Kreisverband.

 

 

 

 

 

DRK - Tag der Läden 2019

Vormerken: Schöner, bunter, nachhaltiger!

Schnäppchen, Rabatte und Secondhand-Chic für alle am 26. September 2019 in den DRK Kleiderläden - auch in Hohenlohe!


Es gibt sie! Die richtige Kleidung gegen Konsumzwang, Umweltsünden und Wegwerf-Mentalität. Und sogar für jedes Wetter, ohne dabei auf die richtigen Klimaziele verzichten zu müssen: Mode von Mensch zu Mensch. 

Am Tag der Läden des Roten Kreuzes – am 26. September 2019.


Die Kleiderläden sind Fundgruben für kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode.


Vielleicht wartet ja schon ein ganz spezielles und handgeprüftes Einzelstück darauf, als Ihre Entdeckung in neuem Glanz zu erstrahlen. In unseren Kleiderläden in Öhringen und Künzelsau wählen Sie als Kundinnen und Kunde selber aus, was Sie einkaufen. Und das in hoher Qualität und zu sehr attraktiven Preisen. Die Angebote können dabei regional unterschiedlich sein, so dass sich ein Besuch immer lohnt.
Am 26. September sind zahlreiche Rabatte und Sonderpreis-Aktionen geplant.


Unsere DRK-Kleiderläden bieten attraktive und preiswerte Einkaufsmöglichkeiten für alle, die sich für handgeprüfte und allergenfreie Secondhand-Bekleidung interessieren. Ein Nachweis der Bedürftigkeit wird bei uns nicht verlangt, da alle Kundinnen und Kunden herzlich willkommen sind.


DRK-Kleiderladen

Komburgstraße 8

74653 Künzelsau

Öffnungszeiten:

Dienstag 09:00 - 12:00Uhr und 15:00- 18:00Uhr

Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag 09:00-12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Freitag 09:00 - 12:00 Uhr


DRK-Kleiderladen

Sudetenstraße 5

74613 Öhringen

Öffnungszeiten:

Montag 09:00 - 12:00 Uhr

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Gute Nachbarschaft ist die beste Prävention gegen Kriminalität

„Im Alter sicher Leben“ war das Motto des 5. Sommerseniorentag in der Rettungswache Öhringen des DRK Kreisverbandes Hohenlohe im August. Die über 20 anwesenden Gäste erhielten sehr viele hilfreiche Informationen zum Schutz vor Kriminalität. Jörg Hachenberg, Erster Kriminalhauptkommissar der Polizeidirektion Heilbronn und Geschäftsführer vom Verein „Sicher im Hohenlohekreis e.V. gab den anwesenden SeniorInnen viele wichtige Tipps und Anregungen wie man sich vor den Gefahren wie Telefonbetrug, falsche Polizeibeamte, Enkeltrick, Gewinnversprechen, Einbruch usw. schützen kann und sich vor allem in den entsprechenden Situationen verhalten soll. Ein sehr guter Schutz ist nämlich eine gute Nachbarschaft und gute Kommunikation untereinander.

 Als eine Teilnehmerin den Einwand brachte, dass man zu den neu zugezogenen Nachbarn fast keinen Kontakt mehr bekommt, da diese schnell durch die Tiefgarage raus- und reinfahren, gab Herr Hachenberg den Tipp, diese Nachbarn einfach anzusprechen. Der erfahrene Polizeibeamte hatte noch viele weitere hilfreiche Tipps mit im Gepäck bei der Seniorenveranstaltung: Auch beim Zahlungsverkehr in Geschäften oder am Bankautomat sollte immer auf genügend Abstand von Person zu Person geachtet werden. Sollte dies jemand nicht beachten, lautet der Tipp von Herrn Hachenberg: einfach mit lauter Stimme um mehr Abstand bitten. Hachenberg gab auch den Anwesenden den Rat, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen und vor allem genau hinzuschauen wenn man etwas unterschreibt. Wohnungstüren können mit einem Sicherheitsbügel so gesichert werden, dass man die Türe einen Spalt öffnen kann, um sich auszutauschen. Er informierte über viele neue technische Möglichkeiten (Sprechanlagen mit Kamera, Sicherheitsschlösser, Türspion, usw.), die leicht nachgerüstet werden können und wofür es auch teilweise staatliche Hilfen über eine KFW-Förderung für bis zu 20 % der Kosten gibt. Bei fremden Personen sollte man lieber die Türe nicht öffnen. Wenn doch, sollte man sich zuvor immer den Ausweis zeigen lassen und bei der jeweiligen Einrichtung (Organisation, Strom- Wasserversorger, Polizei, Hausverwaltung, usw.) sich rückversichern, ob tatsächlich ein Mitarbeiter/Mitarbeiterin einen Auftrag für einen Besuch hat. Sehr wichtig ist es auch, so Hachenberg, am Telefon keine persönlichen Daten (wie Bankverbindung und Geheimcode) preiszugeben. Diese Daten werden von seriösen Unternehmen und Einrichtungen nie am Telefon erfragt. Durch sehr interessante Videoclips konnten die Seniorinnen und Senioren erkennen, wie die Betrüger und Banden vorgehen und welche Fehler immer wieder gemacht werden. Die Kreativität und der Einfallsreichtum der Betrüger und Banden sollte nicht unterschätzt werden, sie würden sich ständig eine neue Masche einfallen lassen. Der Nachmittag des Sommerseniorentages verlief im Anschluss auf Jörg Hachenbergs Vortrag nicht mehr ganz so ernst. Bei entspannender Bewegung und Gymnastik mit der DRK Übungsleiterin Marianne Steinle kamen alle Gelenke, Muskeln und auch die Gehirnzellen auf ihre Kosten. Das gemütliche Beisammensein mit Musik und Gesang bei Kaffee und Kuchen durfte natürlich beim Sommerseniorentag des DRK nicht fehlen, so dass es wieder mal ein schöner und interessanter Seniorentag war. 

Foto/Text: Ulrich Hald, Leiter Soziale Dienste, DRK Hohenlohe e.V.

 

 

 

Landrat Neth besucht Kleiderladen in Öhringen 

Landrat und DRK-Kreisverbands-Präsident Dr. Matthias Neth machte sich Ende Juli ein Bild von der hervorragenden Arbeit des haupt- und ehrenamtlichen Teams im DRK-Kleiderladen in Öhringen. In den Kleiderläden in Öhringen und Künzelsau werden im Monat rund 840 Kunden mit Secondhand-Mode versorgt. Das 34-köpfige Team arbeitet seit Jahren sehr engagiert zusammen. Im Angebot sind neben Damen-, Herren- und Kindermode auch Textil-Haushaltswaren wie Tischdecken, Bettwäsche und Bade- und Handtücher. Wer das Besondere sucht, findet im DRK-Kleiderladen nicht nur günstige, handverlesene Schnäppchen besonderer Marken sondern auch extravagante Einzelteile, schöne Taschen und besondere Kopfbedeckungen wie Hüte, Käppchen für Kinder und gut erhaltene Schuhe.

DRK-Präsident Dr. Neth zeigte sich beeindruckt von der Sorgfalt und Liebe zum Detail, mit der der Kleiderladen von den Mitarbeiterinnen geführt wird. Ansprechend präsentiert, sortiert und sauber nach Farben und Größen geordnet, kann sich der Kunde schnell eine Übersicht über das reichhaltige Angebot verschaffen. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen sind sehr engagiert – sie bringen sich von wöchentlich einmal sechs Stunden bis zu dreimal wöchentlich sechs Stunden in den Kleiderladen ein. Manche Mitarbeiterinnen kommen so im Monat auf rund 72 ehrenamtliche Stunden, dies mit viel Herzblut. Die Arbeit ist nicht immer einfach: Die angelieferten getragenen Kleidungsstücke werden von Ihnen handverlesen, geprüft, etikettiert, sortiert und im Kleiderladen präsentiert. Das jahreszeitliche und saisonale Angebot wird regelmäßig aktualisiert und ständig werden neue Teile einsortiert. Den Kunden begegnen die Mitarbeiterinnen mit viel Aufmerksamkeit und beraten gerne.

Einkaufen kann jeder, bedürftige Menschen bekommen einen Rabatt von 50%. Die Kunden des DRK Kleiderladens wissen das Angebot zu schätzen und kaufen regelmäßig ein. Die Zahlen sprechen für sich: 2018 wurden 36.300 Kleidungsstücke in den DRK Kleiderläden in Künzelsau und Öhringen ausgegeben und. 10.125 Kunden haben in 2018 die Kleiderläden in Öhringen und Künzelsau besucht. Im Hohenlohekreis befinden sich 22 Kleidercontainer des DRK verteilt auf den Recyclinghöfen und 44 zusätzliche sind aufgestellt in den Gemeinden Bretzfeld, Forchtenberg, Künzelsau, Pfedelbach und Öhringen. Der Kleiderladen in der Komburgstraße 8 in Künzelsau wurde im August 2008 und in Öhringen im Mai 2013 eröffnet. Nach dem Um- und Ausbau der Rettungswache Öhringen ist dieser in ansprechenden und hellen Räumen im Kellergeschoß untergebracht. Zuvor gab es Kleiderkammern in der herkömmlichen und einfachen Art in der Rettungswache Öhringen und im DRK-Zentrum in Gaisbach. Derzeit arbeiten 28 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in den Kleiderläden in Künzelsau und Öhringen sowie je drei auf geringfügiger Basis angestellte Mitarbeiterinnen.

 

Das Angebot lebt von regelmäßigen Kleiderspenden! Interessierte SpenderInnen können gerne aussortierte, gewaschene, gut erhaltene Kleidung zu den Öffnungszeiten abgeben.

 

DRK-Kleiderladen
Sudetenstraße 5
74613 Öhringen

Öffnungszeiten:

Montag
09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag
09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag
09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

DRK-Kleiderladen
Komburgstraße 8
74653 Künzelsau

Öffnungszeiten:

Dienstag
09:00 - 12:00Uhr und 15:00- 18:00Uhr
Mittwoch
09:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag
09:00-12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr
Freitag
09:00 - 12:00 Uhr

 

 

„Stayin‘ Alive“ – Reanimationstag der Realschule Öhringen für die Neuntklässler am 25. Juli 2019

Ein Vormittag über Stabile Seitenlage, Reanimation, Herzdruckmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung un Umgang mit dem Defibrillator

In der Realschule Öhringen ist vor den Sommerferien ein Tag traditionell für den Reanimationstag der Neuntklässler reserviert. An einem Vormittag erfahren die Jugendlichen Wichtiges zum Thema Herzdruckmassage, Mund-zu-Mund Beatmung und dem Umgang mit dem Defibrillator.

Den Anfang am diesjährigen Reanimationstag machte Dr. Stefan Baier, Internist und Kardiologe aus Öhringen, der aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz berichten konnte. Eine Reanimation durchführen zu müssen, das kann jederzeit jeden betreffen wenn ein entsprechender Notfall vorliegt. Daher ist es sehr wichtig zu wissen was getan werden muss.

Anschließend ging es in Kleingruppen weiter zur praktischen Übung. Die stabile Seitenlage, eine der wichtigsten Grundübungen der Ersten Hilfe, konnte jeder Einzelne ausprobieren oder auffrischen. Unterstützt wurden die Schüler und Lehrer von Hildegard Böhm, zuständig beim DRK Hohenlohe für Ausbildung und allgemeine Rotkreuz Dienste. Sie hatte den Tag vorab geplant und organisiert, war für die Material-Organisation zuständig, unterstützte hier und da und gab Tipps. Vorzubereiten gab es mehr als genug: Unter anderem hielt das DRK acht so genannte Reanimations-Phantome vor, Übungsmatten, Kopfschnittmodelle und Rettungsdecken. Außerdem gab es für jeden der rund 80 teilnehmenden Schüler ein Hygiene-System zum Üben der Beatmung. Sämtliche Materialien hatte das DRK Hohenlohe eigens für den Reanimationstag aus Gaisbach nach Öhringen gebracht.

Ehrenamtliche Mitarbeiter der DRK Ortsvereine Öhringen und Krautheim zeigten den Schülern der 9. Klasse was im Notfall zu tun ist, gaben hilfreiche Tipps und Fachwissen weiter. Dirk Reichelt, Anna Baier, Marie Wierhake, Katja Blume und Patrick Seitz, allesamt Mitglieder des DRK Ortsvereins Öhringen, und Beatrix Bopp vom DRK Ortsverein Krautheim wurden dabei unterstützt durch die hauptamtliche DRK-Mitarbeiterin Elke Albrecht. Hauptverantwortlich seitens der Schule waren die Lehrer Thomas Wolpert und Elke Danner, die zusammen mit den Mitgliedern der AG Schulsanitätsdienst für eine gelungene und sehr sinnvolle Veranstaltung an der Schule sorgten!

Zum Abschluss waren viele Schüler der Meinung, dass sie dank den praktischen Übungen und Maßnahmen viel Wissen für den Notfall vermittelt bekommen hatten. Beim gegenseitigen Üben der stabilen Seitenlage wurden die Neuntklässler von den zum Teil jüngeren Schulsanitätsdienst-Schülern angeleitet und wo nötig korrigiert. Interessant fanden die Schüler auch den Umgang mit dem externen automatischen Defibrillator.

Hintergrund des Reanimationstages war, dass vor einer Schule in Pfedelbach vor einigen Jahren ein Mann reanimationspflichtig zusammenbrach. Schüler befanden sich auf einem angrenzenden eingezäunten Sportgelände und hatten sofort um Hilfe gerufen, konnten jedoch nicht helfen. Dr. Stefan Baier, Notarzt des DRK Hohenlohe, war der Erste vor Ort und reanimierte die Person, leider erfolglos, da die Reanimation zu spät begonnen wurde. Er rief daraufhin 2014 eine Reanimation-Schulung ins Leben an der Öhringer Realschule, nach einem Beispiel an einer Ulmer Schule. Die Realschule Öhringen war die zweite Schule in Baden Württemberg, die diesen Rea-Tag mit in ihr Jahresprogramm mit aufgenommen hat. Seither wird dies im Jahresplan fix festgehalten. Mittlerweile findet dieser zum 6. Mal in Folge statt und stellt sicher, dass die Schüler der 9. Klasse im Notfall helfen können.

2015 startete die Initiative „LÖWEN RETTEN LEBEN“ in Baden-Württemberg, ein integriertes und strukturiertes Schulprogramm zur Wiederbelebung. Die Lehrmodule sind ausgestattet mit abgestimmten Lehrmitteln wie Videoinstruktionen, Lehrertrainings und Übungsmodellen, um speziell die Handlungshemmung bei Herzstillstand und Notfall by "learning by doing" aufzubrechen. In den Fortbildungen werden Kenntnisse der vereinfachten Laienreanimation praktisch geübt und es werden Hinweise gegeben wie das Thema in den Unterricht weiterführender Schulen eingebaut werden kann. Die Realschule Öhringen hält zusätzlich an ihrem Reanimationstag der Neuntklässler fest.

Text: D. Wild/M. Herrmann

Danke für hervorragende Arbeit und unermüdlichen Einsatz


Geschäftsführung/Betriebsrat/Kreisbereitschaftsleitung laden ein zum Mitarbeiter- und Helferfest am 14. Juni 2019 ab 16:00 Uhr!  

 

Was letztes Jahr schön war, wird dieses Jahr wieder schön: Der DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. sagt auch in diesem Juni wieder mit einem Sommerfest „Danke“ und lädt alle Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätigen im Kreisverband mit all seinen Ortsvereinen in den Hof der Kreisgeschäftsstelle in Gaisbach ein zu einem Fest mit kleinem Rahmenprogramm, Musik, Getränken und Leckerem vom Grill. Bei dieser Gelegenheit werden auch langjährig Beschäftigte geehrt.  

Bitte beachten: Die Feier ist rein intern und als Dank für die gute Arbeit unserer Mitarbeiter und den unermüdlichen Einsatz unserer ehrenamtlich Tätigen gedacht.

 

Fotohinweis: DRK Hohenlohe /M. H.

Vortrag des DRK Hohenlohe am 6. Mai 2019 - 
Damit die Liebe bleibt

 

Wenn Eltern älter werden, entsteht in vielen Familien die Frage, wie die Unterstützung und Pflege für alle Seiten befriedigend gestaltet werden kann. Ungelöste Konflikte aus früheren Lebensphasen, Spannungen unter den Geschwistern, dementielle Beeinträchtigungen behindern häufig den Wunsch nach einem entspannten Zusammenleben und führen zu Überforderung, Schuldgefühlen und nicht selten Gewalt.

Die Fortbildung für Pflegende Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sollte hilfreiche Impulse dazu anbieten, Pflegesituationen so zu gestalten, dass die Liebe zwischen den Generationen bleiben kann! Gleichzeitig wurde auch die Frage gestellt, wie wir für unser eigenes Älterwerden vorgesorgen können. Was sollten Menschen spätestens bis zum 70. Geburtstag eingespurt haben, um nach einem hoffentlich langen „guten Alter“ innerlich und äußerlich auf die Jahre vorbereitet zu sein, in denen physische und psychische Verletzlichkeiten wahrscheinlicher werden.

 

Referentin: Ulla Reyle, Gerontologin, Supervisorin (WIT Uni Tübingen), Geistliche Begleiterin

www.ulla-reyle.de

Vorsicht, Abzocke!

Inforeihe des DRK Kreisverbandes Hohenlohe e.V. zum Thema Telefonabzocke (Enkeltrick etc.). in Kooperation mit der Polizei Hohenlohe

Der Enkeltrick ist bereits bekannt aus den Medien – Handwerker, Enkel oder Polizisten geben sich am Telefon als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten. Die Täter schaffen es, ältere Menschen zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu geben. Die Betrüger geben sich zum Teil auch als Polizisten aus, als Enkel oder locken Sie mit Gewinnversprechen.
In Zusammenarbeit mit der Polizei bot der DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. eine Reihe von Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2019 im Hohenlohekreis an, in der insbesondere Seniorinnen und Senioren, sowie Mitarbeiter von Banken, Pflegediensten, Arztpraxen, Ladengeschäften angesprochen werden sollen. Dieser Personenkreis soll zum Thema Telefonbetrug sensibilisiert werden. Es werden hilfreiche Tipps für das richtige Verhalten in solchen Situationen vermittelt.

Ein Anruf des Enkels in Not: "Oma, ich brauch' Geld" - diese fiese und häufig angewandte Masche eines Anrufs eines vermeintlichen Enkels durch Enkelbetrüger greifen nicht mehr bei älteren Menschen nach dem Besucht der Infoveranstaltung der Kriminalprävention im Hohenlohekreis in Kooperation mit dem DRK Kreisverband Hohenlohe. Die Polizei und das DRK informierten in Hohenlohe über Telefonbetrug, Enkeltrick und andere Gaunereien. Die Besucher wurden umfangreich informiert und sensibilisiert. Telefonbetrug und Enkeltrick ist ein ernstes Thema, das in den vergangenen Jahren an Brisanz gewonnen hat. Rund 400.000 Euro konnten in 20 Fällen Betrüger erbeuten, 900 Fälle gab es allein im Bereich Enkeltrick und falsche Polizisten. 2017/2018 verzeichnete die Polizei einen massiven Anstieg der Kriminalität in diesem Bereich. 

Einen humorig-informativen Nachmittag zu diesem ernsten Thema gab es deshalb Ende April in der Rettungswache des DRK in Öhringen in der Sudetenstraße für Senioren und alle an Betrugsprävention interessierten Personen. In Kooperation mit der Polizei wurden hilfreiche Infos über Betrug, Telefonbetrug und den durch die Medien bekannten Enkeltrick sowie hilfreiche Tipps und Ratschläge vermitteltz. "Betrug und Abzocke treibt die Republik um", warnte Jörg Hachenburg von der Polizeiprävention-Außenstelle in Künzelsau, der auch Geschäftsführer des Vereins "Sicher im Hohenlohekreis", einem Verein zur Kriminalprävention und Verkehrsprävention ist. Die 42 Zuhörer im Saal lauschten gespannt. "Der falsche Polizist ruft gerne abends an", erzählte Jörg Hachenburg. Grundsätzlich, so Hachenberg, sollte man immer vorsichtig sein, überall. Handtasche geschlossen nah bei sich halten, in verdächtigen Situationen nicht zu vertrauensselig agieren und sofort die Polizei informieren. Der Kriminalbeamte informierte bis ins Detail über die Arbeitsweise der Betrüger. Sensibilisierung ist die beste Vorsorge, so Hachenberg. Denn auch hier gilt, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Dies gilt in allen Situationen, auch im Internet. Die praktischen Tipps zum Umgang mit Haustürgeschäften, Nachbarschaft, Paketannahme, Telefon und die Informationen zur Arbeitsweise von Betrügern wurden auf unterhaltsame, humorige Art kurzweilig verpackt. Dem Kriminalbeamten Hachenberg merkt man persönlich die Leidenschaft an, er möchte Schaden abwenden und gerade ältere Menschen vor Betrug schützen. 

Die Veranstaltungen fanden am 8. April im Betreuten Wohnen „LindenPalais“, Bachwiesenstraße 1, Niedernhall statt, am Dienstag 16. April in der DRK-Rettungswache Öhringen, Sudetenstraße 5 und am 03. Juni 2019 im DRK-Zentrum Gaisbach, Dieselstraße 10 statt. 

 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei:

Ulrich Hald

Leiter Soziale Dienste

Tel: 07940/9225-17

ulrich.hald@drk-hohenlohe.de

Die DRK-Senioren-Betreuungsgruppe in Öhringen

Valentinsquiz, Klavier und das Gedicht einer 98-Jährigen

Die DRK-Senioren-Betreuungsgruppe in Öhringen bietet älteren Menschen und an Demenz erkrankten Menschen Gemeinschaft und Unterhaltung.

Unten auf dem Parkplatz biegt das Rotkreuzfahrzeug auf den Parkplatz ein, die Senioren im Fahrzeug blicken freudig gespannt. Pünktlich um 13.45 Uhr startet in Öhringen die DRK-Betreuungsgruppe. Wer rüstig ist und gut zu Fuß, geht selbst an den Platz am Tisch im lichtdurchfluteten Gruppenraum mit Klavier. Andere werden liebevoll von ehrenamtlichen Helferinnen an den Platz gebracht oder vom Rollstuhl auf einen Stuhl umgesetzt. 10 rüstige TeilnehmerInnen kommen jeden Dienstagnachmittag in das DRK-Gebäude in die Sudetenstraße.

Dort haben die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bereits für alles gesorgt: Kaffee und Tee dampft in Thermoskannen, Bienenstich, Fruchtschnitten und Nußzopf stehen bereit. Zunächst gibt es einen Vers zur Begrüßung, dann wird gesungen mit Klavierbegleitung von Herrn Hillenmaier, selbst Teilnehmer. Er improvisiert ganz locker frei jedes Lied. Hat er alles im Kopf. Uschi Oetzel, Leiterin der Betreuungsgruppe in Öhringen, hat hingehen alles genau geplant, auch die Lieder.

Es ist Valentinswoche, später werden Karton-Blumen gebastelt. Aber vorher gibt es ein Liebespaar-Quiz zum Thema Valentin, Sprüche und kleine Anekdoten dazu. Eifrig beteiligen sich alle. „Das macht den Leuten Freude und hält geistig fit“, weiß Uschi Oetzel. Die gelernte Krankenschwester hat ihren Nachmittag bestens ausbaldowert. Nach dem Quiz folgt das Kaffeetrinken zu launigen alten Schlagern und im Anschluss wird gebastelt, danach Ausklang beim Singen. Die Hits aus den 50ern und 60ern kommen gut an bei den älteren Herrschaften.

„Das ist wie eine kleine Familie, man wächst zusammen, die Leute mögen die jahreszeitlichen Themen und Basteleien sehr“, erzählt Uschi Oetzel. Durch ihre Ausbildung kann sie im Notfall medizinisch versorgen, vorgekommen ist das zum Glück noch nicht.

Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen bringen viel ein, ein Mitarbeiter sorgt als Geschichtslehrer für Faktenwissen beim Quiz. Für das Highlight des Tages sorgt aber Maria Götte – die 98-Jährige rüstige Dame aus Öhringen kommt seit vielen Jahren in die Gruppe. Anlässlich ihres 98. Geburtstages sagt sie auswendig ein langes Gedicht auf. Danach erzählt sie von den alten Zeiten.

Hier wird gerne zusammen gearbeitet: Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der DRK Betreuungsgruppe und ihre Zugehörigkeit

Heide Ziegler 5 Jahre
Sigrid Paulson starke 3 Jahre
Brigitte Specht seit Anfang dabei
Uschi Oetzel Leitung

Fotos: DRK Hohenlohe/M. Herrmann

 
Immer in netter Gesellschaft reisen und gut betreut - DRK Reisen!

 

Informationsveranstaltung über die DRK-Reisen 2019 und alle Reiseziele am 21. Januar 2019 im DRK-Zentrum in Gaisbach. 

Die vom DRK angebotenen Reisen, Kuren und Erholungsurlaube sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger abgestimmt.
Geselligkeit und harmonisches Miteinander stehen im Vordergrund. Fachlich qualifizierte und ehrenamtlich tätige Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter begleiten die Reisen und sorgen für das Wohlergehen der Reisenden.

Das Arrangement von Flug, Hotel und Ausflügen, die Unterhaltung organisieren wir für Sie, so kann Ihr Urlaub schon von der ersten Minute an beginnen.

Wir sorgen von Anfang bis zum Ende der Reise für qualifizierte Betreuung. Für Ihr Gepäck haben wir zusätzliche Helferinnen und Helfer. Ebenfalls im Angebot sind individuelle Hilfen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen (nach Absprache) oder Gepäckservice.

Ferner kümmern wir uns selbstverständlich auch um eine möglichst günstige Buchung der Reise und Anreise, Gepäckservice, Reise-Versicherungen, abwechslungsreiche Küche sowie um Bewegungs- und Unterhaltungsprogramme.

Eine besondere Sorgfalt wenden wir für die Auswahl der Urlaubsgebiete auf, bei denen wir auf landschaftliche Schönheit, intakte Natur und interessante Sehenswürdigkeiten achten. Das gilt auch für Ihre Unterbringung, die in der Regel behindertengerecht ist.

Weitere Angebote:

  • Voll- oder Halbpension
  • Angebot an Einzel- oder Doppelzimmern 
  • Inlandsreisen können unter bestimmten Bedingungen bezuschusst werden
  • Wo erhalte ich Informationen über Reiseziele und Kosten?

Ulrich Hald, Leiter Soziale Dienste
Telefon 0 79 40 - 922 517
Email ulrich.hald@drk-hohenlohe.de

Foto:

DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. -
Besucher der Informationsveranstaltung 2018

DRK - Copyright:
Andre Zelck / DRK-Service GmbH

 

 

 

Sicherheit macht Schule

 

DRK und BARMER fördern den Schulsanitätsdienst der PESTALOZZI-SCHULE

Pfedelbach, 14. Dezember 2018. Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als eine Million Schulunfälle. Aus diesem Grund haben die Pestalozzi-Schule in Pfedelbach, der DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. und die BARMER Schwäbisch Hall einen Schulsanitätsdienst aufgebaut.

 

Der Schulsanitätsdienst erhöht nicht nur die Sicherheit an der Schule, er fördert auch die Sozialkompetenz der Schüler. Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Insgesamt sind an der Pestalozzi-Schule 106 Jungen und Mädchen zu Schulsanitätern ausgebildet worden. Das nötige Know-how für ihre verantwortungsvolle Arbeit wird ihnen von erfahrenen und vom DRK ausgebildeten Lehrkräften vermittelt.

Die BARMER finanziert die Schulsanitätsrucksäcke, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von den Handschuhen über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Gemeinsam übergaben Andreas Morlock, Regionalgeschäftsführer der BARMER und Katja Heß vom DRK-Kreisverband den Erste-Hilfe-Rucksack an den Schulsanitätsdienst der Pestalozzi-Schule.

Bei einem Schulunfall muss schnell gehandelt werden, „doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erster Hilfe halten viele davon ab“, weiß Andreas Morlock. „Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt, sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei.“ Heß betont, dass jeder eingeladen ist, sich zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen: „Bei uns sind alle, nicht nur die Klassenbesten willkommen“, erklärte die Ausbilderin. Wie zeitgemäß das Einrichten eines Schulsanitätsdienstes ist, zeigt ein Blick auf den neuen Bildungsplan, zu dessen sechs Leitperspektiven auch die Perspektive „Prävention und Gesundheitsförderung“ gehört.“

Start in den Advent beim DRK Kreisverband Hohenlohe - Adventsbasar in der Tagespflege voller Erfolg

Am 29. November bot das Team der Tagespflege des DRK Kreisverbandes Hohenlohe mit einem Adventsbasar allen Gästen der Tagespflege und deren Angehörigen die Möglichkeit, sich auf den Advent einzustimmen.

Der Besucherandrang war groß, auch die externe Demenzgruppe aus Schöntal war eingeladen. Über 100 Besucher bewunderten die in der Tagespflege und den Betreuungsgruppen hergestellten weihnachtlichen Basteleien, Kränze, Geschenke, Mitbringsel. Eilig mussten noch Stühle und weitere Tische bereitgestellt werden, obwohl man bereits eng zusammengerückt war.

„Mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet“, freute sich Christa Kokoska, Leiterin der Tagesbetreuung. Zehn Wochen nach der im September eröffneten Vernissage und Kunstausstellung der Tagespflege hatten Mitarbeiter und Gäste wieder kreativ gezaubert. Zahlreiche liebevoll hergestellte Ausstellungsobjekte waren zu sehen.

Geschäftsführer Bernd Thierer und Tagespflege-Leiterin Christa Kokoska sprachen allen Mitarbeitern und vor allem auch den Gästen ihren Dank für ihre engagierte Mitarbeit bei der Vorbereitung des Adventsbasars und der Herstellung der schönen Adventsüberraschungen aus.

Beim anschließenden Adventssingen bei Teepunsch, Kaffee, Stollen und in der Tagespflege gebackenen Weihnachtsbrötchen waren viele fröhliche Gesichter zu sehen. Gemeinsam wurden alte und neue Weihnachtslieder gesungen, Professor Pfeiffer sorgte für Klavierbegleitung.

Fotohinweis: DRK Kreisverband Hohenlohe e.V. M. Herrmann

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